Schnellmethoden



Neue Analysenmethoden werden immer skeptisch beäugt: Erzielen sie die gleichen Resultate wie konventionelle, gelernte Analysenmethoden? Wie ist ihre Empfindlichkeit? Können sie wie immer wieder gefordert auch den bewussten einen Keim in der Probe nachweisen?
 


Hierbei sollte man sich erst einmal Gedanken über die bestehenden  Analysenverfahren machen. Was wird heute in mikrobiologische Analysenverfahren eigentlich detektiert?

 

Zur Auswertung gelangen nur Keime, die sich im Laufe der Anreicherung auch vermehrt haben, dabei eine Kolonie gebildet oder eine Trübung verursacht haben. Kann man denn beschreiben, wieviele potentielle Keime in dem gewählten Nährboden nicht gewachsen sind? Hierbei sind die Bemühungen ins Kalkül zu ziehen, die im Rahmen der Biofilmforschung in Wasserrohrleitungen seit Jahren betrieben wird.

Es werden als "lebend" Mikroorganismen detektiert, die über eine spezifische Enzymtätigkeit innerhalb der Zelle verfügen.

 

Als "tot" werden Mikroorganismen detektiert, die über eine defekte Zellwand  verfügen. Hierbei ist davon auszugehen, dass aufgrund der angeglichenen pH Verhältnisse zwischen Produkt (in dem Fall dem Substrat gleichzusetzen) und dem Zellinneren Enzymreaktionen nicht mehr oder nur vermindert ablaufen und ein  geregelter Stoffwechesel und damit auch eine geregelte Zellteilung nicht mehr möglich ist.

 

Die Anzahl der z.B. als lebend detektierten Mikroorganismen ist demzufolge höher als in der klassischen Vermehrungs- analytik. Das Vorhandensein einer Enzymaktivität sagt nichts über die die potentielle Vermehrungsfähigkeit des  Mikroorganismus aus.


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